Amalgam Sanierung
Über viele Jahrzehnte verwendeten Zahnärzte bedenkenlos Amalgam für Füllungen. Dabei hat es seit der Einführung dieses Materials in die Zahntechnik im 19. Jahrhundert immer wieder Bedenken und Diskussionen gegeben, die auch in den letzten Jahren wieder aufflammten. Da Amalgam eine Quecksilberlegierung ist, stand es von Beginn an im Verdacht gesundheitsschädlich zu sein. Allerdings ist es bis zum heutigen Tage nicht gelungen, eine prinzipielle Schädlichkeit des Amalgams nachzweisen oder auszuschließen. Es finden sich Experten für beide Ansichten und ein Konsens ist noch in weiter Ferne. Jedoch scheint mittlerweile klar zu sein, dass zumindest ein Großteil der Träger von Amalgam-Füllungen keinerlei Auswirkungen spürt. Als mögliche Probleme werden in der Debatte vor allem eine Vergiftung und Allergien genannt. Unabhängig vom wissenschaftlichen Nachweis lassen sich jedoch immer mehr Menschen Füllungen aus anderen Materialien wie Keramik machen. Einige lassen sich sogar die alten Füllungen entfernen, um jedes Risiko auszuschließen. In der Regel macht dies jedoch nur Sinn, wenn tatsächlich Beschwerden auftreten, die mit dem Amalgam in Verbindung gebracht werden können. Am besten beurteilen kann dies der Zahnarzt, vielleicht auch in Verbindung mit dem Hausarzt. Auf dem Portal der Augenmedizin kann man sich zu dieser Thematik mit vielen Hintergrundinformationen versorgen. Der Zahnarzt kennt sich auch mit vielen anderen Fragestellungen aus und kann z.B. ausführlich über das Thema Bleaching informieren und dann auch die Behandlung durchführen. Er kann eine professionelle Zahnreinigung vornehmen, welche die heimische Zahnpflege sinnvoll ergänzt und berät gerne zu Themen wie Zahnersatz oder Zahnspangen. Wichtig ist, dass Patient und Arzt im jedem Fall die beste Lösung für die Zähne des Betroffenen finden. Deswegen sollte man sich nicht scheuen, in heiklen Fragen auch die Meinung von mehreren Zahnärzten einzuholen und sich im Internet über die in Frage kommenden Behandlungsmethoden zu informieren. Es ist heutzutage kinderleicht, sich in kürzester Zeit über alles Mögliche zu informieren und die Zahnheilkunde bildet dabei keine Ausnahme. Letztlich kommt dies auch den guten und verantwortungsvollen Medizinern zu Gute, die eine moderne und sichere Zahnmedizin praktizieren. Die meisten haben längst begriffen, dass der Patient als Partner gesehen werden muss, der das Recht hat, genau zu erfahren, welcher Eingriff wie vorgenommen wird. Natürlich wird am Ende der Patient seinem Zahnarzt vertrauen müssen, aber dies bedeutet nicht, dass er sich dabei blind stellen muss.